18/12/2025 0 Kommentare
Superintendent Michael Raddatz: Meine Hoffnung 2026
Superintendent Michael Raddatz: Meine Hoffnung 2026
# Aktuelles

Superintendent Michael Raddatz: Meine Hoffnung 2026
Wenn ich an das nächste Jahr 2026 denke, denke ich nicht zuerst an Pläne oder große Worte. Ich denke an Menschen, an Begegnungen, an das, was uns im Alltag hier in Tempelhof-Schöneberg trägt. Manchmal fühlt sich die Welt laut und unübersichtlich an, viele Dinge die früher selbstverständlich schienen, sind brüchig geworden. Gerade dann tut es gut, ein leises klares Wort zu hören. Gott spricht, „siehe ich mache alles neu“. Dieses Wort ist keine leere Hoffnung, es ist eine Zusage: Da wo wir feststecken, kann etwas Neues beginnen, da wo wir müde sind, kann Kraft wachsen, da wo wir uns verloren fühlen, kann Orientierung entstehen.
Meine Hoffnung für 2026 ist, dass wir diese Zusage spüren: dass unsere Gemeinden Orte werden, an denen Menschen wirklich ankommen mit ihren Sorgen mit ihren Fragen, ihrem Lachen und ihrer Sehnsucht. Orte an denen wir einander sehen und tragen. Auch ohne Worte. Ich hoffe auf eine Kirche, die mutig ist: mutig offen zu bleiben, mutig Neues zu wagen, mutig loszulassen, was nicht trägt. Und ich hoffe, dass wir dabei spüren: Gott ist schon am Werk. Schon mitten im Leben zwischen U-Bahn, Spielplatz und Küchentisch.
Siehe ich mache alles neu: Mit dieser Zusage gehe ich in das Jahr 2026, ganz bewusst, ruhig und voller Hoffnung. Und ich gehe nicht allein, sondern gemeinsam mit ihnen.
Kommentare