Autorinnenlesung Susanne Baer: Rote Linien - Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt

Autorinnenlesung Susanne Baer: Rote Linien - Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt

Autorinnenlesung Susanne Baer: Rote Linien - Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt

Dienstag, 9. Februar 2027, 18:00 Uhr
Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg, Götzstraße 24B, 12099 Berlin
Susanne Baer (Lesung)

Populistische Bewegungen versuchen zunehmend, unsere freiheitlich-demokratische Verfassungsordnung zu delegitimieren.

Das Bundesverfassungsgericht ist eine deutsche Ikone - mit »Karlsruhe« verbinden die meisten eine mächtige Institution, der die Menschen mehr vertrauen als der Regierung oder sogar der Bundeswehr. Die Grundrechte, die hier verhandelt werden, gehen uns alle etwas an. Doch wer die roten Roben trägt und wie entschieden wird, ist weithin unbekannt.

Das Buch Rote Linien (Herder Verlag, Spiegel Bestseller) erzählt davon, anschaulich und persönlich, aus Sicht einer ehemaligen Richterin nach zwölf Jahren im Amt. Wie funktioniert das Gericht tatsächlich? Wie stellt es sicher, dass alle gehört werden? Und wie finden acht ganz unterschiedliche Persönlichkeiten auch bei großen Kontroversen zum Konsens? Wie schützt also das Verfassungsgericht die Demokratie - und warum müssen wir es schützen? 

Susanne Baer, Prof. Dr. Dr. h c. mult., geb. 1964, war zwölf Jahre lang Richterin des Bundesverfassungsgerichts. Heute lehrt sie an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat dort die Clinic für Grund- und Menschenrechte und das Institut für Recht und Gesellschaft ins Leben gerufen, und engagiert sich - auch in London, Toronto, Ann Arbor, Wien - für mehr Wissen über Recht.

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