08/01/2026 0 Kommentare
Durch Trauerkunst den Weg des Abschieds gehen
Durch Trauerkunst den Weg des Abschieds gehen
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Durch Trauerkunst den Weg des Abschieds gehen
Pavel Radchenko ist Künstler und Philosoph. In seinem Workshop der Beratungsstelle für Trauernde am 14. Februar bringen trauernde Angehörige besondere Gegenstände der Verstorbenen in ein Kunstwerk und geben ihrer Trauer so einen einmaligen Raum.
Wie gelingt diese Art von Kunst? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen Gegenstände der Verstorbenen mit - Erinnerungsobjekte. Das ist sehr individuell: Manche haben eine Sammlung von Videokassetten geerbt, andere Schränke voller Kleidung, eingerostete Werkzeugkästen mit Kleinkram oder eine Steinsammlung. Die trauernden Angehörigen fragen sich oft, kann ich die Dinge behalten, was werde ich loslassen, wovon will ich mich gerade nicht trennen?
Gerade hier hilft "Trauerkunst", sagt Pavel Radchenko. "Man muss nicht alles gleich entsorgen." Manchmal tut es gut, daraus Erinnerungsstücke zu machen." Was im Workshop entsteht, ist sehr individuell. Oft entständen Collagen aus ganz unterschiedlichen Gegenständen. Was zählt, das sei der Prozess und die Berührung mit den Dingen, die einst die geliebte Person in den Händen gehalten hat", sagt Radchenko.
Der Workshop findet am Samstag, dem 14. Februar 2026, von 10 bis 15 Uhr statt.
Zuvor gibt es eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, 29. Januar 2026 19 bis 20 Uhr.
Bei Interesse melden Sie sich bitte per Mail unter trauerberatung@ts-evangelisch.de oder telefonisch unter 030. 755 15 16 22.
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