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Lebensmelodien-Konzert in der Synagoge Pestalozzistraße (mit Anmeldung)

JAN
25

Lebensmelodien-Konzert in der Synagoge Pestalozzistraße (mit Anmeldung)


Datum Dienstag, 25. Januar 2022, 19:00 Uhr
Standort Synagoge Pestalozzistraße, Pestalozzistraße 14, 10625 Berlin
Lebensmelodien-Konzert in der Synagoge Pestalozzistraße (mit Anmeldung)

Das Projekt „Lebensmelodien“ macht jüdische Musik aus der Zeit von 1933 bis 1945 deutschlandweit bekannt. Am 25. Januar werden die Melodien an einem besonderen Ort präsentiert: Aufführungsort ist die Synagoge in der Pestalozzistraße.

„Lebensmelodien“ – das sind jüdische Melodien, die im Zeitraum von 1933–1945 komponiert, gesungen, gespielt, oder manchmal auch aufgeschrieben wurden. Hinter den Lebensmelodien verbergen sich die Lebensgeschichten jüdischer Schicksale. Am 25. Januar erklingen Melodien aus der ehemaligen Sowjetunion, den Städten Warschau und Florenz; Melodien, die auch an jüdischen Feiertagen gesungen wurden; zutiefst persönliche Melodien, die in den unmenschlichsten Situationen Hoffnung und Trost gespendet haben; vor allem: Melodien, die in den Lagern geholfen haben zu überleben - oder auch von dieser Welt Abschied zu nehmen. In der zeitlichen Nähe zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar wird diese Ebene der Musik besonders erfahrbar.

Der Klarinettist Nur Ben Shalom und sein Nimrod-Ensemble lassen die Lebensmelodien auf klassischen Instrumenten erklingen. Besonders eindrücklich wird dies durch die begleitenden Texte. Sie umranken die Melodien und die Personen, die diese Musik in der Zeit von 1933 bis 1945 komponiert, gesungen und musiziert haben. Am 25. Januar werden sie zum ersten Mal von Sprecher Gunter Schoß vorgetragen.

Die auf zwei Jahre angelegte Reihe startete im November 2020 mit einem auf rbb gezeigtem Auftakt. Sie umfasst bis zum Ende 2022 bis zu zehn Konzerte, Videos mit Lebensmelodien sowie pädagogische Angebote. Dem zugrunde liegt die Recherche zu den jüdischen Melodien, die aus weltweiten Archiven sowie dem persönlichen Besitz von Überlebenden und Musikforscher*innen rekonstruiert werden. Viele der Melodien und Kompositionen werden nach über 75 Jahren erstmalig erklingen.

Der Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg ist Initiator dieser Konzertserie. "Lebensmelodien" werden vom Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus gefördert und von der interreligiösen Kooperation "Grenzgänge" veranstaltet. In der Kooperation „Grenzgänge“ haben sich 2018 die Alhambra Gesellschaft, die Ev. Akademie Berlin, das Berliner Missionswerk sowie die Apostel-Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Schöneberg und der Ev. Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg zusammengeschlossen.

Mitwirkende sind das Nimrod Ensemble (Christophe Horak, Violine; Francesca Zappa, Viola;  Nur Ben Shalom, Klarinette) mit Unterstützung von Oscar Bohórquez, Violine; Claudio Bohórquez, Violoncello; Michael Cohen-Weissert, Klavier, Chasan (Kantor) Isidoro Abramowicz, Gesang, und Gunter Schoß, Lesung

Der Eintritt ist frei, es gilt 2Gplus. Alle Zuhörer*innen müssen einen 2G-Nachweis und einen tagesaktuellen, digital lesbaren PCR- oder Antigen-Schnelltest mitbringen, sowie ihren Personenausweis.  

Bitte tragen Sie FFP2-Masken während der gesamten Veranstaltung.

Bitte melden Sie sich unbedingt für die Teilnahme an auf www.lebensmelodien.com/konzert-synagoge