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Ukraine - wie können wir helfen?

Ukraine - wie können wir helfen?


# Aktuelles
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht am Dienstag, 19. April 2022, 00:00 Uhr
Ukraine - wie können wir helfen?

Die Hilfsbereitschaft in Berlin ist groß. Viele möchten die Menschen in der Ukraine und die Flüchtenden, die zu uns kommen, unterstützen. Die Beauftragten für Flucht und Migration im Kirchenkreis, Claudia Eichhorst und Mounain Katir, haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt: 

Geldspenden

Für Geldspenden verweisen wir gerne auf den allgemeinen Spendenaufruf der Diakonie. Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin Evangelische Bank IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Ukraine Krise

Sachspenden

Für die Erstversorgung von Geflüchteten aus der Ukraine bittet Schöneberg hilft e.V. um Unterstützung der Lebensmittelausgabe  der Zwölf-Apostel-Gemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin. Lebensmittelspenden (haltbar/frisch) können Sie jeden Mittwoch zwischen 10 und 12 Uhr dort abgeben.

Außerdem werden Lebensmittel- und Drogeriegutscheine von Schöneberg hilft e.V. für die Ausgabe am Info-Point im Interkulturellen Haus gesammelt. Bitte geben Sie sich montags zwischen 13 und 18 Uhr dort ab: Interkulturelles Haus, Geßlerstraße 11, 10829 Berlin (Nähe Julius-Leber-Brücke).

Die Kirchengemeinde Philippus Nathanael hat die Nathaelkirche in Berlin-Schöneberg der Ukraine-Hilfe Berlin e.V. zur Verfügung gestellt. Dort werden medizinische Güter und weitere Spenden gesammelt, die in die Ukraine geliefert werden. Hier finden Sie Öffnungszeiten und Bedarfsliste.   

Der Hangar 1 im ehemaligen Flughafen Tempelhof ist jetzt ein Logistikzentrum für Sachspenden. Die Spenden werden in Hilfstransporten in die Ukraine bzw. in Grenzgebiete geschickt oder in Berliner Gemeinschafts­unterkünften verteilt. Organisiert wird das von der Spendenbrücke Ukraine. Bitte beachten Sie auch hier die Bedarfslisten. 

Unterkunft

Falls Sie als Kirchengemeinde eine gemeindliche Unterkunft  zur Verfügung stellen können, melden Sie dies bitte bei uns. Wir sammeln aus dem Kirchenkreis Angebote und werden uns zeitnah melden und Informationen dazu weitergeben. 

Für private Unterkünfte ist das Elinor Netzwerk jetzt auch ganz offiziell die Anlaufstelle für Unterkunftgeber*innen. Hier finden Sie den Kontakt: https://unterkunft-ukraine.de/

Für Unterkunftsangebote in Tempelhof-Schöneberg können Sie sich auch an den Verein "Schöneberg hilft" wenden. Wenn Sie – vorübergehend oder auch für eine längere Zeit - eine Unterkunft anbieten möchten oder Fragen dazu haben, schreiben Sie bitte Anne-Marie Braun, verein@schoeneberg-hilft.de.

Unterrichtsräume zur Verfügung stellen

Aufruf von Schöneberg Hilft e.V.: Der Verein will temporäre Lerngruppen für ukrainische Kinder und Jugendliche einrichten und sucht dafür ukrainische Lehrer:innen sowie Räumlichkeiten. In den Lerngruppen sollen die Kinder und Jugendlichen nach dem ukrainischen Bildungsplan und mit Hilfe der vorhandenen Online-Portale unterrichtet werden.

Die jahrgangsübergreifenden Kleingruppen sollen „keine Alternative zu den staatlichen Willkommensklassen, sondern ein schnelles Angebot für die Übergangsphase“ sein, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Auch Räume mit guter W-Lan-Anbindung werden dafür gesucht. Wenn eine Gemeinde Räume dafür zur Verfügung stellen kann, melden Sie sich bitte bei Hans-Jürgen Kuhn: kuhn@schoeneberg-hilft.de

Die Hilfe-Hilfe - Das Seelsorgetelefon für Engagierte

Täglich von 18 bis 22 Uhr unter Tel.: 030 403 665 888

Du hilfst Geflüchteten. Wir helfen dir.

Weitere Angebote

Falls Sie in Ihrer Gemeinde geflüchteten Menschen aus der Ukraine helfen möchten, können Sie dies perspektivisch auch mit Räumen tun. Voraussichtlich werden Räume benötigt für Mütter mit Kindern zum Spielen und zum Austausch, für Deutschkurse oder für Kinder, die noch keinen Kitaplatz haben. Die Familienzentren und gemeindlichen Gruppen für Kinder und Eltern könnten vielleicht ebenfalls Angebote schaffen bzw. bestehende Angebote öffnen. Melden Sie Optionen gerne bei uns, wir geben das weiter und vermitteln, wenn die Menschen im Bezirk angekommen sind und die rechtliche Lage klar ist. Ein wichtiger Schlüssel ist Sprache. Wenn Sie bereits Erfahrung im Deutschunterrichten haben und sich dies in Zukunft vorstellen können oder wenn Sie ukrainisch oder russisch sprechen und dolmetschen können, würden wir uns über eine Nachricht freuen. 

Bitte kontaktieren Sie gern die Beauftragten für Flucht und Migration bei Fragen, Hilfsangeboten und Ideen: 

Claudia Eichhorst und Mounaim Katir
Tel.: 030 68247736
mobil: 0177 60 68 521 (Eichhorst) oder 0162 1301722 (Katir)
c.eichhorst(at)diakoniewerk-simeon.de oder a.katir(at)diakoniewerk-simeon.de