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Karfreitag: Eine Lebensmelodie wird aufgeführt

Karfreitag: Eine Lebensmelodie wird aufgeführt


# Aktuelles
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht von Cornelia Schwerin am Dienstag, 30. März 2021, 18:34 Uhr
Karfreitag: Eine Lebensmelodie wird aufgeführt

"Lebensmelodien" erzählen vom Leid eines Menschen und sie sind Melodien aus der Zeit der Shoah. Der Klarinettist Nur Ben-Shalom und das Nimrod Ensemble führen am Karfreitag erneut eine Lebensmelodie auf. Die Melodie bringt den sehnsuchtsvollen Traum eines jüdischen Mädchens zum Ausdruck, dessen Vater 1941 bei Wilna von Deutschen Soldaten ermordet wurde.

„Lebensmelodien“ sind Melodien des Überlebens von jüdischen Komponist*innen aus der Verfolgungszeit von 1933 bis 1945. Wer diese Melodien hört, spürt die Todesangst, den Lebensdurst und die Frage: „Wo ist Gott?“

Die Konzertreihe „Lebensmelodien“ mit jüdischer Musik aus der Zeit der Shoah wurde am 8. November 2020 mit einem Gedenken zum 9.11.1938 aus der Berliner Apostel-Paulus-Kirche eröffnet und live vom rbb übertragen. An zehn Orten in Deutschland wird das vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung geförderte Projekt dieses besondere Erbe hörbar machen. Die „Lebensmelodien“ erklingen in Konzerthäusern, Schulen, an öffentlichen Orten sowie in Synagogen, Kirchen und Moscheen.

Gottesdienst mit Lebensmelodie