Kreissynode Tag 2: Wahlen

Kreissynode Tag 2: Wahlen


# Aktuelles
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht am Samstag, 7. November 2020, 13:35 Uhr
Kreissynode Tag 2:  Wahlen

Im Zentrum des zweiten Synodentages standen Wahlen für den neuen Kreiskirchenrat und die Landessynode sowie der Stellen- und Haushaltsplan für das Jahr 2021.

Auch digital gelang die Vorstellung der Kandidat*innen und die Wahlvorgänge wie am Vortag reibungslos und professionell: Als neue Mitglieder des Kreiskirchenrates (KKR) wurden Matthias Altfeld, Claudia Bühler, Sabine Damm-Jahn, Annette Fugmann-Heesing, Gabriela Graf, Ira Halbach-Wölbling, Klaus Meinig und Dirk Stoewer gewählt. Sie sind die acht ehrenamtlichen Mitglieder aus den Gemeinden, die nicht bei kirchlichen Körperschaften, Einrichtungen oder Werken beruflich tätig sind. Zu den Stellvertretern wählte die Synode Dr. Ulf Schneider und Dennis Brunke.

Juliane Göwecke wurde als Vertreterin der Pfarrer*innen in das Leitungsgremium gewählt, die Synode bestimmte Pfarrer Roland Wieloch als Stellvertreter. Für die beruflichen Mitarbeitenden, die nicht ordiniert sind, entschied sich die Synode, Marlies Bourgett und Sebastian Brendel in den KKR zu entsenden, als Stellvertreter*innen wurden Sebastian Huck  und Ingrid Klein benannt.

Außerdem wählte die Synode Martin Müller-Follert, Claudia Bühler, Marco Wölbling als ehrenamtliche Vertreter*innen in die Landessynode, sowie Cornelia Marquardt und Martina Steffen-Elis als berufliche Mitarbeiterinnen. Ihre Stellvertreter*in sind Tabea Seidenkranz, Dirk Stoewer, Dr. Karl Griese, Alexander Höner und Olaf Köppen. Die Synode bestätigte außerdem mit sehr großer Mehrheit die Mitglieder der Arbeitsgruppe Bau und Rechnungsprüfung.

Stellenplan und Haushaltsplan 2021 verabschiedet

Dass den Synodalen lediglich ein Vorschlag zum Stellenplan sowie dem Haushaltsplan nur für das Jahr 2021 vorlag, war eine Neuheit. Geschuldet ist es der noch unübersichtlichen finanziellen Lage. Corona-bedingt wird der Kirchenkreis im neuen Jahr mit bis zu zehn Prozent weniger Einnahmen auskommen müssen. Haushalts- und Stellenplan für 2021 wurden mit großer Mehrheit beschlossen.

Ebenfalls mit großer Mehrheit beschlossen die Synodalen den Kollektenplan für das nächste Jahr, sowie die Beauftragungen für besondere Arbeitsfelder.

Einen Dringlichkeitsantrag an die Landessynode, die Gemeinden und den Kirchenkreis vor unbilligen Härten, die durch die finanziellen Einbrüche der Pandemie Situation entstanden sind, zu schützen, wurde mit großer Mehrheit der Kreissynode Tempelhof-Schöneberg verabschiedet.  

Der Antrag schlägt eine mögliche Ausschüttung von allgemeinen Rücklagen und eine veränderte Genehmigungspraxis für Stellenpläne vor, damit die sinkenden Einnahmen nicht durch rigorose Personaleinsparungen ausgeglichen werden müssen. Die Landessynode wird im Antrag aufgerufen, langfristige strukturelle Maßnahmen zu prüfen.