Neue Mitte Tempelhof: Kirche mischt mit.

Neue Mitte Tempelhof: Kirche mischt mit.


# Aktuelles
Veröffentlicht am Mittwoch, 16. Oktober 2019, 10:45 Uhr
© SenStadtWohn Berlin

Der Ev. Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg mischt mit, wenn in der Neuen Mitte Tempelhof das Quartier hinter dem Rathaus umsortiert und neu bebaut mit. Der Campus in der Götzstraße liegt mitten im Stadtumbaugebiet. Darum beteiligt sich Pfarrer Tilman Reger als Beauftragter für Kirche und Stadtentwicklung am Planungsprozess und an der Eröffnungswerkstatt, die am 24. Oktober 2019 im Flughafen Tempelhof stattfindet.

Rund um das Kirchenkreis-Zentrum mit Superintendentur, Diakonie, Familienbildung, Familienzentrum und Paulus-Gemeinde wird sich in den kommenden Jahren viel verändern. Schwimmhalle und Polizei werden umgesetzt, die Bibliothek wird in ein Bildungs- und Kulturzentrum am Tempelhofer Damm verlegt. 500 Wohnungen sollen gebaut werden. Auf diese Entwicklung reagieren die Einrichtungen des Kirchenkreises aktiv. Für die Familien, die neu in die Nachbarschaft ziehen, soll die Kita erweitert werden, das Familienzentrum wird neue Menschen begrüßen, vielleicht kann sogar ein Hospiz der Diakonie errichtet werden.

Die Evangelische Kirche leistet mit ihren Gemeinden und Einrichtungen einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und sorgt dadurch für den Frieden in der Stadt. Dabei sind immer in erster Linie die Menschen im Blick, die hier leben: Alte und Junge, Familien, Senior*innen, neue und alteingesessene Berliner*innen, Menschen mit wenig Geld und Menschen ohne starke Stimme.

Als Pfarrer mit dem Auftrag zur Mitgestaltung in der Stadtentwicklung begrüßt Tilman Reger den Beschluss von Bezirk und Senat, dass in Tempelhof ein vielfältiges, sozial durchmischtes und klimafreundliches Stadtquartier mit einem hohen Anteil an preisgünstigem Wohnraum entstehen soll. Für die Menschen, die hier ein neues Zuhause finden, soll das Quartier ein lebenswertes Umfeld werden. Und für die Menschen, die schon länger hier leben, sollen die Veränderungen zu einem guten Gesamtergebnis und einer funktionierenden Nachbarschaft führen.

In der Vorbereitung der konkreten Planung können alle Interessierten mitmachen. Der Rahmenplan steht schon fest, aber die tatsächliche Gestaltung wird erst jetzt beginnen. Jetzt ist die Zeit, in der Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse für das entstehende Quartier formuliert werden können. Diese Hinweise gehen dann in die Aufgabenstellung für die Planungsteams ein. In einem kooperativen Werkstattverfahren erarbeiten mehrere Teams und ein Beratergremium die zukünftige Gestaltung des Stadtumbaugebiets Neue Mitte Tempelhof.

Weitere Informationen: https://www.berlin.de/neue-mitte-tempelhof/