Veröffentlicht am Mo., 12. Nov. 2018 11:38 Uhr

Am zweiten Tag der Synode, am 11. November 2018, standen der Bericht des Superintendenten, mehrere Beschlussvorlagen, Beratungen über den Haushalts- und Stellenplan sowie Berichte auf der Tagesordnung. Doch zunächst begrüßte Stadträtin Christiane Heiß die Synodalen und warb um einen guten und schonenden Umgang mit dem öffentlichen Raum im Bezirk.

In seinem Referat nahm Superintendent Raddatz die Synodalen bei einem Spaziergang über 13 überwiegend Berliner Brücken mit in die Brückenschläge, Aufbrüche und Veränderungen des Kirchenkreises.

Die Strategiegruppe „Bau“ berichtete über die Ergebnisse der mehrmonatigen Beratungen. Die Gemeinden benötigen in Zukunft mehr Klarheit darüber, welche Kosten ihre Immobilien verursachen welche Einnahmen sie erwirtschaften und Rücklagen sie brauchen. Durch  die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht sind viele Ideen entstanden für Flächen, die nicht bewirtschaftet werden können. An einen Verkauf von Immobilien ist ausdrücklich nicht gedacht!

Auf großes Interesse trafen die Einsichten und Erkenntnisse der Querschnittsvisitation der Seniorenarbeit und Besuchsdienste. Über 31 Gruppen in Gemeinden und Besuchsdienstgruppen wurden besucht und die Visitationskommission war überrascht von der Fülle der Angebote in den Regionen. Besonders die andere Form der Visitation, in gegenseitiger Beratung der Gemeinden über die eigene Arbeit nachzudenken, fand viel Anklang.

Deutlicher kontroverser wurde der Bericht der Strategiegruppe „Region und Kooperation“ aufgenommen. Den Kirchenkreis als Anstellungsträger von Mitarbeiter*innen in den Regionen zu nutzen, fand nicht nur Anklang. Aber gerade Mitarbeitende, die bereits in Regionen tätig sind, betonten die Stärken des Modells, den Kirchenkreis als Arbeitgeber zu haben.

Pfarrerin Martina Steffen-Elis wurde von der Synode als Beauftragte für den Dialog mit dem Islam und interreligiöse Fragen mit sehr großer Mehrheit gewählt. Außerdem wurde sie als zweite Stellvertretung für den Landessynodalen Axel Heyne von der Synode bestätigt. Einen Bericht über die Beratungen der letzten Landessynode gab der Synodale Dr. Klaus Wittmann.

Der Haushaltsplan in der Höhe von über 10 Millionen wurde mit großer Mehrheit verabschiedet. Die Gemeinden Mariendorf-Ost und Mariendorf-Süd werden insgesamt 100 neue Kitaplätze schaffen und dabei sowohl mit Baurücklagen des Kirchenkreises und öffentlichen Drittmitteln unterstützt.

Der Stellenplan für 2019 sieht Personalkosten von 5,8 Millionen vor und wurde verabschiedet. Die Synode beschloss außerdem eine fünfte kreiskirchliche Pfarrstelle, die das Ziel hat, Gemeinden bei Vakanzen zu unterstützen. Ebenfalls beschlossen wurde der Kollektenplan für 2019. Die Haushälter wurden durch den bereits geprüften Jahresschluss für das Haushaltsjahr 2016 von der Synode entlastet.

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