Familienfreizeit September 2018 "Alles hat seine Zeit"

Familienfreizeit September 2018 "Alles hat seine Zeit"


# SchöneMitteFamilien
Veröffentlicht von Hanna Röder am Mittwoch, 19. September 2018, 10:31 Uhr
© Frank Schreiber

Familienfreizeit nach Halbe im September 2018 

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“… Auf Familienfreizeit fahren hat seine Zeit und in Berlin bleiben hat seine Zeit. Passend zu diesem Bibelzitat machten sich sechs Familien auf die Reise und leider eine musste eine Familie krankheitsbedingst zuhause bleiben.

Am Freitag Nachmittag trudelten alle nach und nach ein und bezogen die Zimmer. Wir aßen ein  leckeres Abendessen mit selbst gemachten herzhaften Waffeln, Bananenbrot und Quiche. Danach wurden die Kleinsten ins Bett gebracht und die Älteren hörten eine Geschichte von Will Wiberg, der eine ganz andere Vorstellung von Zeit als sein Papa hat - darüber geraten die beiden in einen Streit. Doch am Ende wird alles gut und auch der Papa will sich „nur noch“ Zeit zum gemeinsamen zu Ende lachen nehmen.  

Nachdem alle Kinder schliefen, trafen sich die Eltern und das Team auf eine heitere Runde im Gruppenraum.

Am Samstagmorgen suchten wir erstmal das Haus nach den vielen Paaren aus dem Prediger 3 ab, die dort an den Wänden schon seit dem Vorabend hingen und wirkten.  Kinder und Eltern sortierten „Steine werfen und Steine sammeln“,  „Schweigen und Reden“, „Klagen und Tanzen“ und noch viele mehr. Danach zogen wir uns die Schuhe an und machten einen ausgiebigen Spaziergang auf der Suche nach einem Schatz.

Wir genossen das herrliche spätsommerliche Wetter und waren schnell am Ziel angekommen.

In dem Schatz waren für alle Zeitgutscheine zum Verschenken, aber auch Zeit für sich selbst versteckt. Außerdem befand sich eine „Candy Watch“–Süßigkeiten-Uhr fürs Handgelenk oder direkt für in den Mund in der Kiste.



Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Gelände mit viel Zeit für die Hasen, einem Ball, dem Krabbeltunnel, das große Outdoor-Schach oder Maxi-Bambole. Später wurde auch noch gebastelt und natürlich Kaffee getrunken und Kekse gegessen. Begleitet wurde diese Zeit von einer Spotify Playlist mit über 30 Songs mit dem Titel „Alles hat seine Zeit“... Erstaunlich, wie viel „Bibel“ in Popularmusik steckt ;-)



Als es Dunkel war, konnten die Erwachsenen und die großen Kinder noch mit Hilfe einer besonderen App Handys und Tablets Sternenbilder durch die Wolkendecke bestaunen. Viele Eltern blieben auch diesen Abend noch zusammen, um sich angeregt zu unterhalten, Stricken zu lernen und den Tag Revue passieren zu lassen.

Am Sonntag morgen wurde es etwas hektisch, denn nun war schon wieder die Zeit des Einpackens, Aufräumens und Brot-Schmierens gekommen.

Um 10 Uhr kamen wir alle noch mal zur Ruhe und feierten einen schönen Gottesdienst miteinander, gestaltet von Denise. Wir überlegten uns, welche Dinge uns wichtig sind, was wir gerne tun und was nicht so einfach loslassen ist. Viktor (3 Jahre) will das Spielen mit seinem Freund Elisa festhalten und seine Mama die Zeit mit der Familie. Hilda (3 Jahre) malt für ihr Leben gerne und Franks Moment auf der Achterbahn sowie Tilos Genuss bei einem guten Essen sollen nicht zu Enden gehen.  Wir hörten auch Pipi Langstrumpf und wollten mit Hilfe der Kummulus-Pillen nicht erwachsen werden.

 Aber schließlich hat doch alles seine Zeit…

Wir verabschiedeten uns voneinander und freuen uns schon auf den März, wenn es wieder so weit ist, die Koffer zu packen!!!